Spätestens, als die Ära des Web 2.0 eingeläutet wurde ist das Bloggen zur Selbstverständlichkeit geworden. Anfangs mögen es nur einige wenige Internetnutzer gewesen sein, die den Schritt gewagt und mit dem Bloggen angefangen haben. Das waren überwiegend Menschen, die einen ganz engen Bezug zum Internet hatten – für den durchschnittlichen Benutzer war dies damals noch kein Thema. Nicht so heute, wo praktisch jeder zum Blogger werden kann. Die Hausfrau, die das Netz erst kürzlich für sich entdeckt hat genauso wie ein privater Verein oder eine kleine Firma, die dadurch auf sich aufmerksam machen möchte. Mittlerweile gibt es auch schon verschiedene Blogarten. So gibt es Privatpersonen, die zu ihrem Hobby ein Online-Tagebuch führen, Universitäten, die in einem Weblog über Interna berichten oder Blogs, die rein kommerzieller Natur sind. Nicht die Inhalte sind es also, die ein Blog ausmachen, sondern die Form – im Gegensatz zu einer statischen Website werden hierbei die Texte in der Regel in regelmäßigen Abständen veröffentlicht, wobei die Leser häufig dazu eingeladen sind, diese zu kommentieren.